Alena Medvedskaya
Alena Medvedskaya
Bio

Alena Medvedskaya

Ich bin eine ukrainische bildende Künstlerin und Fotografin und lebe zwischen der Ukraine und der Schweiz. Meine künstlerische Praxis ist von einem Interesse an menschlicher Erfahrung und den unsichtbaren Schichten der Realität geprägt. Durch Fotografie erforsche ich Schönheit, Verletzlichkeit, Präsenz, Erinnerung und Transformation.

Ich arbeite mit Licht, Bewegung, Reflexionen, Mehrfachbelichtung und experimentellen fotografischen Techniken. Der menschliche Körper wird dabei häufig zum Ausgangspunkt meiner visuellen Forschung und ermöglicht es mir, innere Zustände sowie die Spannung zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen zu untersuchen. Meine Bilder bewegen sich irgendwo zwischen Dokumentation und Imagination und halten nicht nur einen Moment fest, sondern auch die emotionale Spur, die er hinterlässt.

Für mich ist Fotografie sowohl ein künstlerisches Medium als auch eine Möglichkeit, die Welt zu untersuchen. In meinen Projekten erforsche ich persönliche und universelle Erfahrungen durch poetische visuelle Erzählungen und erweitere die Fotografie zunehmend um Mixed Media, Malerei, Installation und partizipative Kunst.

Meine jüngere Praxis konzentriert sich auf Erinnerung, Identität, Weiblichkeit, Transformation, Zeit und die sich wandelnde Beziehung zwischen dem Menschen und der Welt um uns herum. Meine Arbeiten wurden in der Ukraine und in der Schweiz ausgestellt, und meine Fotografien befinden sich in privaten Sammlungen.

Artist Statement

Artist Statement

Ich glaube, dass sich alles um uns herum ständig verändert. Wir verändern uns selbst, unsere Gefühle, unsere Körper und unsere Beziehung zur Welt. Nichts bleibt im selben Zustand.

Besonders interessieren mich Momente des Übergangs – wenn etwas nicht mehr das ist, was es einmal war, aber noch nicht zu etwas Neuem geworden ist. Dieser Raum dazwischen kann fragil, ungewiss, manchmal schön und manchmal beunruhigend sein.

In meiner Arbeit versuche ich, diese Momente einzufangen. Nicht um einen Menschen oder die Realität so zu zeigen, wie sie sind, sondern um sie im Prozess der Veränderung sichtbar zu machen.

Ich arbeite mit Licht, Bewegung, Reflexionen, Unschärfe und Mehrfachbelichtung. Diese Techniken ermöglichen es mir, ein vertrautes Bild aufzubrechen und etwas Neues zu schaffen – emotionaler, mehrdeutiger und lebendiger.

Mich interessiert, wie ein äußerer Zustand einen inneren widerspiegeln kann. Wie sich der Körper unter dem Einfluss von Emotionen, Zeit und Raum verändert. Wie Natur, Technologie und die Welt um uns herum die Art prägen, wie wir uns selbst wahrnehmen.

Für mich ist Fotografie eine Möglichkeit, Veränderung zu beobachten und zugleich Raum für etwas zu lassen, das noch keine klare Form besitzt.

Mich interessiert nicht nur, wer wir sind, sondern wie wir zu jemand anderem werden.